Tipps & Tricks

  • Verzichtet man beim Bau auf einen Keller, kann man viel sparen, aber aber nur eine Bodenplatte kann auch eine spätere Wertminderung darstellen. Der Wiederverkaufswert nicht unterkellerter Häuser ist außerdem niedriger. Sie sind zudem auf dem Gebraucht-Immobilienmarkt insgesamt schwerer zu verkaufen, da sie von den meisten Käufern ein Keller gewünscht wird
  • Die Bodenbeschaffenheit ist immer maßgebend für die Art des Fundamentes. Ist der Boden des Grundstücks fest und bindig, reichen Streifenfundamente unter den tragenden Wänden und darauf eine 10 bis 15 cm dicke Betonplatte. Ist der Baugrund dagegen eher sandig und weniger fest, wird eine Fundamentplatte angeordnet. Diese verteilt die Lasten gleichmäßig über den Baugrund. Auch die Art und Höhe der Belastung hat Einfluss auf die Wahl des Fundaments. Stützen, Pfeiler und schwere Einzellasten stellt man zum Beispiel auf Einzelfundamente.
  • Fundamente müssen bis in frostfreie Tiefe reichen, damit sich ansammelndes Wasser nicht durch gefrieren die Bauteile hebt und beschädigt.
  • Alternativ zum Einbetonieren können Punktfundamente auch mit Einschlag-Bodenhülsen oder Bodenanker montiert werden. Ein Nachteil dieser Methode bestehe darin, dass die Hülsen nach dem Einschlagen nicht nachjustiert werden können